lycka Lesson #3 – Social Impact

Dustin ist eigentlich mit am Längsten von uns allen mit dabei und kennt Lycka deswegen wie seine Westentasche. Also, wenn er eine Weste tragen würde. Mittlerweile ist er für alles zuständig, was Nachhaltigkeit und Social Impact angeht und ist dafür auch jede Woche vermehrt mit der Welthungerhilfe in Kontakt. Aber wieso haben wir uns damals eigentlich für die Welthungerhilfe entschieden? Und wie genau läuft unsere Zusammenarbeit ab? Die Wichtigsten Facts gibt es in der heutigen Lycka Lesson! :)

WIE KAM ES ZUR KOOPERATION MIT DER WELTHUNGERHILFE?

Lycka gibt es, um sozial etwas zu verändern und auch wirklich einen Impact zu haben. Definitiv wollten wir etwas gegen den Hunger tun - das lag irgendwie auf der Hand - und wir entschieden uns dann für ein soziales Projekt mit Kindern. Dafür haben wir aber natürlich einen starken Partner gebraucht, den wir mit der Welthungerhilfe gefunden haben.

WIE SIEHT DIE ZUSAMMENARBEIT AUS?

Uns ist es wichtig, dass der Impact messbar und alles so transparent wie möglich ist - nach dem 1:1 Prinzip. Mit der Welthungerhilfe haben wir jetzt unser eigenes Projekt bei dem jedes Lycka Produkt eine Schulmahlzeit in Burundi ermöglicht. Es gehen also im Durchschnitt immer 9ct direkt an die Welthungerhilfe.

UND WIESO EIN PROJEKT IN BURUNDI?

Burundi ist mit eines der am Stärksten vom Hunger betroffene Land auf der ganzen Welt und 70% der Bevölkerung leiden akut an Hungererscheinungen. Die Welthungerhilfe führt auch einen Index, in welchen Ländern der Hunger am Größten ist - und leider taucht Burundi hier ganz oben auf. Mit 9ct sind unsere Mittel natürlich begrenzt - und trotzdem können wir damit dort schon einiges bewirken und einen großen Impact haben. Eine Schulmahlzeit in Burundi kostet eben deutlich weniger, als eine Mahlzeit in Deutschland. Durch unsere Spende ermöglichen wir es so einem Kind, etwas zu essen zu bekommen und vor allem auch, in die Schule zu gehen. Eine Schulmahlzeit ist also mehr, als nur Essen. Es ist auch Bildung.

UND WIE GENAU FUNKTIONIERT DAS JETZT MIT DEN SCHULMAHLZEITEN?

Die Erzeugnisse werden direkt vor Ort angebaut und dabei bekommen die Bauern auch Unterstützung. Sie werden fortgebildet, bekommen Saatgut und Hilfe bei der Distribution und der Logistik. Die Zutaten landen dann in der Schule und werden dort von den Eltern der Kinder zubereitet. Sie machen das aus freien Stücken, weil sie sich darüber freuen, dass ihre Kinder etwas zu essen bekommen und in die Schule gehen können. Es ist also Hilfe zur Selbsthilfe.

WAS HABEN WIR SCHON KONKRET IN BURUNDI ERREICHT?

Messbarkeit und Transparenz sind uns wichtig, deswegen wird das alles genau festgehalten. Mit Lycka haben wir bereits über 1,7 Millionen Schulmahlzeiten ermöglicht, alleine 800.000 in diesem Jahr. Das bedeutet, dass in einem Jahr circa 3000 Kinder in die Schule gehen können. Wir bekommen zudem regelmäßig Updates in Form von Projektberichten mit Statistiken. Beispielsweise hat sich so die Einschulungsrate von 50 auf 90% erhöht, die Schulabbrecherquote ist hingegen auf 3% gesunken. Außerdem ist es sehr schön zu sehen, dass die Einschulungsquote von Mädchen deutlich nach oben gegangen. Noch vor einer Weile gab es doppelt so viele Jungen wie Mädchen - jetzt ist es recht ausgewogen.

WAS SIND UNSERE ZIELE?

Wir wollen den Hunger bekämpfen - und da sind wir nicht die einzigen. Zero Hunger ist ein SDG - Sustainable Development Goal - der UN (mehr dazu auf dem Blog) und soll den Hunger bis 2030 eliminieren. Da leisten wir mit der Welthungerhilfe gemeinsam einen Beitrag der zwar klein ist, aber trotzdem spürbar. Außerdem nehmen wir an der Zero Hunger Challenge teil. Unser Ziel ist es, unseren Konsum hier in Deutschland zu nutzem um den Hunger zu bekämpfen und auch langfristig zu beenden.


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