Wir allein können die Welt nicht von Hunger befreien. Aber wir können den Kapitalismus nutzen, um dagegen anzukämpfen.

Darum geht von jedem lycka Produkt ein fester Betrag von 6-11 Cent an Projekte, die wir mit der Welthungerhilfe planen und umsetzen. Das trägt dazu bei, die Rahmenbedingungen für Schulspeisung in Malawi zu schaffen. So tragen wir gemeinsam mit jedem verkauften Produkt zu einer Welt ohne Hunger bei.

WAS WIR GEMEINSAM SCHAFFEN

Schulmahlzeiten seit Gründung 2014*

*gerechnet mit 11 Cent/Schulmahlzeit

Unterstützung seit
Gründung 2014**

**inkl. Win-Win Eis

#lyckamovement

Warum wir das Ganze machen

Unser Projekt mit der Welthungerhilfe besteht aus vier Komponenten – und ein fester Betrag von jedem lycka Produkt geht in bestimmte Komponenten, die in ihrer Gesamtsumme für Schulmahlzeiten und Bildung in der Region Dedza in Malawi sorgen. „1 Produkt = 1 Schulmahlzeit“ ist ein Versuch, ein komplexes Projekt greifbar zu machen. 11 Cent ist der kalkulatorische Preis pro Schulmahlzeit, den wir mit der Welthungerhilfe festgelegt haben.

Ein Eis wie Schoko Cookie Dough ermöglicht also eine Schulmahlzeit. Aber eine Chia Bowl, von der 6 Cent in unser Projekt gehen, generiert genau genommen nur einen Teil einer Schulmahlzeit, ist aber ein wichtiger Beitrag für die Gesamtsumme. Und in Wahrheit bewegt eine Chia Bowl – und Du mit jedem lycka Kauf – eh viel mehr. Nämlich beispielsweise Anbau und Bewässerung von Gemüse, Trainings für Sparmaßnahmen, Bildung über das Thema Menstruation, Zugang zu Hygiene und vieles mehr.

Dazu kommt: Die Kaufkraft in Malawi ist um ein Vielfaches geringer als in Deutschland. Das durchschnittliche Einkommen pro Monat in Malawi sind ca. 170 €. Rechnet man die 11 Cent mit der Kaufkraft um, ergeben sich 2,58 €. 11 Cent in Malawi haben dort den gleichen wirtschaftlichen Effekt wie 2,58 € in Deutschland. (Quelle: Weltbank) Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum wir das Projekt in Malawi machen: Weil wir als kleine Company dort einen deutlich größeren Hebel setzen können und lycka letztlich nur existiert, um einen möglichst großen Beitrag für eine Welt ohne Hunger zu leisten.

Unsere Projekte sind so ausgelegt, dass sie keine Abhängigkeiten, sondern Unabhängigkeit schaffen. Darum eine klare Exit-Strategie. Egal, warum aktuell noch 690 Millionen Menschen auf der Welt hungern: Darum gibt es unsere Firma. Um den nutzlosen Konsum in Europa zu hebeln, um einen möglichst großen Beitrag zu leisten. Wir werden sicherlich nicht alleine alle Probleme lösen, aber wir arbeiten sehr stark daran, unsere Projekte und unser soziales Engagement so auszurichten, dass es langfristig einen wirklichen Beitrag für starke wirtschaftliche Unabhängigkeit und Entwicklung leistet. Dabei sind und machen wir uns immer wieder bewusst, dass der Kolonialismus und das Erbe, was er hinterlassen hat, eine der wesentlichen Ursachen für Kriege, Krisen und zahlreiche dysfunktionale Entwicklungen im globalen Süden ist.

Mit der Welthungerhilfe haben wir eine Partnerin gefunden, die das gleiche Ziel hat wie wir: Zero Hunger. Ein zentraler Ansatz der Arbeit ist die enge Einbindung der Communities vor Ort in Planung und Umsetzung der Projekte. Die Stärkung der Zivilgesellschaft ist in fast allen Ländern, in denen die Welthungerhilfe arbeitet, eine notwendige Voraussetzung, damit die Menschen vor Ort ihre Rechte einfordern und ihr Leben in größerer Selbstbestimmung gestalten können. Wir sind überzeugt, dass diese Advocacy-Arbeit entscheidend ist für die Verringerung von Hunger und Armut. Gemeinsam treten wir für die Gleichheit aller Menschen und Nicht-Diskriminierung ein, um Ungleichgewichte in der Machtverteilung zu überwinden. Und wir freuen uns, dass gerade auch die Zivilgesellschaft die Kooperation mit der Welthungerhilfe sucht.

WORUM ES IN MALAWI GEHT

In dem Projekt in Malawi unterstützen wir mit der Welthungerhilfe vier Teilkomponenten, die alle ineinandergreifen. Der Erfolg und eine nachhaltige Unterstützung ist davon abhängig, alle Bereiche gleichermaßen anzugehen und so insgesamt bessere Lebensbedingung für die Menschen in der Region Dedza zu schaffen. In vielen Gesprächen in Malawi und virtuell haben wir uns mit der Welthungerhilfe auf die Unterstützung unseres gemeinsamen Projekts festgelegt:

WAS LYCKAS ROLLE DABEI IST

Gemeinsam mit der Welthungerhilfe und Dir können wir den Menschen in Malawi die Unterstützung geben, die sie zur Selbsthilfe benötigen und die Communities in der Region so nachhaltig stärken. Damit leisten wir einen Beitrag gegen den Hunger auf der Welt, bekämpfen Ungleichheit und geben den Menschen in der Region Dedza Möglichkeiten für Bildung.

Um die dafür notwendigen Ziele zu erreichen, haben wir mit der Welthungerhilfe verschiedene aufeinander aufbauende Meilensteine erarbeitet, zu denen wir von lycka konkrete Beiträge leisten.

SCHULSPEISUNG

Gesunde und abwechslungsreiche Mahlzeiten für Schulkinder ist die Kernkomponente, die wir mit lycka unterstützen. Zum einen fördert die Schulspeisung die Teilnahme am Unterricht, denn: Wenn Kinder nicht zur Schule gehen, liegt das meistens daran, dass sie sich selbst Nahrung besorgen müssen. Die Mahlzeiten motivieren sie also zum Schulbesuch. Zum anderen sind die Kinder dank der Mahlzeiten konzentrierter im Unterricht. Um die Schulspeisung zu realisieren, werden die Menschen in den Communities vom Team der Welthungerhilfe fortgebildet, bekommen Saatgut und lernen mit durch den Klimawandel erschwerten Anbaubedingungen umzugehen.

COMMUNITY HEALTH
CLUBS

Die Arbeit der „Community Health Clubs“ in den Projektdörfern soll Veränderungen des Hygiene- und Ernährungsverhaltens in den Gemeinden anregen. Dazu erhalten die Dorfbewohner:innen Trainings zu verschiedenen Aspekten von Hygiene und Gesundheit. Darüber hinaus wird die Bildung über Nährstoffe und ausgewogene Ernährung sowie das Anbauen von nahrhaftem Gemüse im eigenen Küchengarten gefördert. Das Ziel dabei ist, dass die Mitglieder sich gegenseitig unterstützen und sich so die Gesundheit der gesamten Gemeinschaft verbessert. Aktuell gibt es 143 Clubs mit jeweils etwa 25 Mitgliedern.

SCHOOL HEALTH
CLUBS

In den Gesundheitsclubs an den Schulen geben die Lehrer:innen, die zuvor in den Bereichen Hygiene, Gesundheit und Ernährung trainiert wurden, ihr erlerntes Wissen an jeweils 25 Kinder der School Health Clubs weiter. Diese Schüler:innen geben ihr Know-how als Vorbilder an alle Schulkinder auf spielerische Art weiter – beispielsweise durch Lieder, Tanz oder kleine Theaterstücke auf Schulversammlungen oder anderen Veranstaltungen. Darüber hinaus bauen die Kinder in extra angelegten Schulgärten Gemüse an und lernen den ressourcenschonenden Umgang mit Wasser, Abwasser, Abfällen etc.

INFRASTRUKTUR
 

Damit die erlernten Maßnahmen der School & Community Health Clubs auch in der Realität umgesetzt werden können, werden beispielsweise neue Toiletten gebaut oder ausgebaut, so dass sie über einen Waschraum zur Menstrualhygiene-Einheit verfügen. Darüber hinaus sollen Schulküchen und Lagerräume sowie Klassenzimmer und Lehrer:innenhäuser geschaffen werden. Dabei wird auf umweltfreundliche Baumaterialien geachtet.

WAS WIR SCHON GESCHAFFT HABEN

Menschen in den Community Health Clubs erreicht

Schüler:innen an 11 Schulen mit School Health Clubs erreicht

Bananenstauden und Fruchtbäume gepflanzt
und bewässert

Community Health Clubs aufgebaut

#LYCKAMOVEMENT

WAS NOCH GEPLANT IST

DAS KAKOLO-BEWÄSSERUNGSPROGRAMM

Ein fortlaufendes Projekt, das lycka unterstützt

Das Kakolo-Bewässerungsprogramm ist eine der Einkommen schaffenden Aktivitäten, die die Welthungerhilfe zur Unterstützung des Schulspeisungsprogramms an der Kakolo-Grundschule ins Leben gerufen hat. Dieses Programm begann 2017 mit zehn Ausschussmitgliedern, die, je nach Bedarf, noch weitere Hilfe der Gemeindemitglieder bekommen. Die Fläche von etwa 0,4 Hektar wird für den Anbau von Tomaten, Sojabohnen und Gemüse wie Bohnen, Mais und Kürbisblättern genutzt. Ein Teil davon wird verkauft, der andere Teil geht direkt in die Schulspeisung. Das Geld aus dem Verkauf nutzen die Mitglieder für Kochutensilien wie Salz, Öl und Zucker.

Seit Start des Projekts gehen mehr Schüler:innen zu Schule, weil sie eins wissen: Gehen sie zur Schule, dann bekommen sie eine Mahlzeit. Konkret heißt das, dass die Anzahl der Schüler:innen seit Projektbeginn von 90 auf 150 gestiegen ist.

WARUM MALAWI UNS AM HERZEN LIEGT

Wir bewerten die Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit von unseren Projekten für uns als Firma nach einem Projektscoring. Das Projekt in Malawi ist dort sehr sinnvoll, da alle Maßnahmen sehr langfristig und locally based sind. Das hat uns von dem Projekt überzeugt, gemeinsam mit dem tollen Team vor Ort.

Malawi, ein Binnenstaat in Südostafrika, gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder der Erde: Die Wirtschaft ist stark von der Landwirtschaft abhängig und Malawi selbst ist auf internationale Zuschüsse und Entwicklungszusammenarbeit angewiesen. Allgemein herrschen schlechte sanitäre und hygienische Bedingungen. Zudem brechen viele Kinder die Schule ab: Nur 31 % der eingeschulten Schüler:innen schließen die Grundschule ab. Einer der Gründe: die mangelnde Sicherstellung von ausreichend Nahrung. Dazu kommt, dass der Bedarf, das Wissen über Lebensmittelqualität, die Zubereitung und Ernährungs- sowie Pflegepraktiken auszubauen, besonders hoch ist. Darum sind Schulmahlzeiten oft die einzige, dringend benötigte Mahlzeit am Tag.

Die Corona-Pandemie hat weltweite Auswirkungen – auch auf unsere Projektarbeit in Malawi. Am 23. März 2020 wurden alle Schulen des Landes geschlossen, weswegen das Schulspeisungsprogramm und die School Health Clubs ebenfalls stillstanden. Die Lebensmittel, die dafür angeliefert wurden, wurden extra geschützt verpackt und gelagert. Dennoch gingen Renovierung & Bauen von Klassenräumen, Toiletten und Schulküchen unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen weiter voran. Seit Herbst 2020 sind auch die Schulen wieder geöffnet.

#doppelthilftbesser

Das Win-Win Eis

Zum Win-Win Eis